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Allgemeinmedizin 23. Mai 2012

Rauchentwöhnung

Fünf Minuten Kurzintervention: Ärzte sollten die Raucher unter ihren Patienten immer wieder einmal auf ihr Laster ansprechen.

Rauchern fällt es schwer, von ihrem Laster zu lassen. Oft ist es nur der erste Schritt, der Entschluss, an dem es mangelt. Ärzte können hier mit einfachen Mitteln die entscheidende Anregung zum Rauchstopp geben.

Viel Zeit braucht es dafür nicht. In der Kürze liegt die Würze. Meta-Analysen haben gezeigt, dass bereits eine minimale ärztliche Beratung von weniger als drei Minuten die Abstinenzraten senken. Dafür besteht die höchste Evidenzstärke A. Ebenso hoch ist der Evidenzgrad für die simple Maßnahme, dass jeder Arzt und jede Ärztin jedem ihrer Patienten, der raucht, kurz raten sollte, das Rauchen aufzugeben. Selbst die Art und Weise, wie das am besten und effizientesten geschieht, wurde erarbeitet. Einfache Strukturen und Merkregeln, was wie im Lauf der ärztlichen Kurzintervention angesprochen werden kann und soll, sind vorgezeichnet. Zu finden im Springer-Buch Standards der Tabakentwöhnung, das den Konsensus der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie als Uptadet 2010 herausgegeben hat.

Die Ärzte Woche bringt einige Auszüge daraus als Serie anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai.

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