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Allgemeinmedizin 9. Mai 2012

Amputationen reduzieren

Typ-1-Diabetes

Risikofaktoren für Amputationen bei Typ-1-Diabetikern waren Teil einer amerikanischen Studie.

Von 1979 bis 1980 wurden in der Wisconsin Epidemiologic Study of Diabetic Retinopathy 1.210 Typ-1-Diabetikern ausgewählt. 996 davon nahmen an der Baseline-Untersuchung teil. Die kumulative Inzidenz für eine Amputation der unteren Extremität über 25 Jahre betrug 10,1 Prozent, diejenige für eine Majoramputation 4,2 Prozent. Das kumulative Risiko war signifikant beeinflusst vom Alter und der Diabetesdauer bei der Baseline-Untersuchung. Folgende Risikofaktoren waren signifikant mit dem Auftreten einer Amputation verknüpft: männliches Geschlecht: OR 3,9, starkes Rauchen: OR 2,07, arterieller Bluthochdruck: OR 3,36, diabetische Retinopathie: OR 2,62, periphere Neuropathie OR 1,68 sowie eine schlechtere Diabeteseinstellung: OR 1,40 pro ein Prozent HbA1c.

Sahakyan K et al.: Diabetes Care March 2011; 34 (3): 649–51

Springermedizin, Ärzte Woche 19 /2012

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