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Allgemeinmedizin 3. April 2012

Gegen Arzneiversand

Persönliche Beratung durch Arzt und Apotheker erhöht die Patientensicherheit.

Eine stärkere Bestrafung von Arzneimittel-Fälschern und eine noch engere Zusammenarbeit aller Behörden wie Zoll, Bundeskriminalamt und Arzneimittelbehörde forderte Mag. pharm. Max Wellan auf der 45. Wissenschaftlichen Fortbildungswoche der Österreichischen Apothekerkammer Anfang März in Saalfelden.

 

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist der Arzneimittelverbrauch in Österreich geringer. „Wir sind stolz auf diesen niedrigen Medikamentenverbrauch“, stellte Wellan fest. „Unsere Aufgabe ist es nicht, für Arzneimittel zu werben, sondern sie richtig für die Gesundheit einzusetzen. Wir leben nicht von der Werbung, sondern von unserer Reputation, von der Beratung.“

Um sichere Arzneimittel zu gewährleisten, unterliegen alle Wirkstoffe, Inhaltsstoffe und sonstigen Bestandteile, die für die Herstellung eines Medikamentes verarbeitet werden, strengen Kontrollen. Sicherheitsmerkmale und Verpackungen garantieren die Echtheit des Medikamentes. Diese Maßnahmen werden 2013 durch neue EU-Richtlinien weiter ausgebaut. Zusätzliche Codes werden eingeführt, über ein Datenspeicher- und Abrufsystem wird jede Packung registriert und mehrfach kontrolliert werden. GN

 

Daten und Fakten zur Situation des Arzneimittelversands in Österreich lesen Sie kommende Woche in der neuen Ausgabe von Apotheker Plus.

 

Quelle: ÖAK Fortbildungswoche 2012

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