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Foto: Cebas / photos.com
Im Frühjahr häufiger Auslöser für Heuschnupfen-Attacken: Die Birkenblüte
 
Allgemeinmedizin 6. März 2012

Volkskrankheit Heuschnupfen

Astragalus membranaceus – Die Immunreaktion auf natürliche Weise normalisieren.

Heuschnupfengeplagte können sich jetzt auch während der Pollenzeit im Frühjahr und Sommer auf ein entspanntes Leben freuen. Der pflanzliche Spezialextrakt aus Astragalus membranaceus1 senkt die Empfindlichkeit gegenüber Pollen und unterbindet die allergische Reaktion auf natürliche Weise.

 

In Österreich leiden etwa zwei Million Menschen an Allergien. Etwa die Hälfte davon sind Pollenallergiker, deren Lebensqualität witterungsabhängig von März bis August stark eingeschränkt ist. Konventionelle Therapien mit Antihistaminika oder Hyposensibilisierungen bringen häufig nicht die gewünschte Linderung oder sind mit Nebenwirkungen behaftet. Vor diesem Hintergrund ist die Behandlung mit dem Astragalus-Spezialextrakt vielversprechend, da er die allergische Reaktion noch vor der Histaminausschüttung hemmt.

Astragalus membranaceus (synonym Astragalus mongholicus, deutsch: Bärenschote) wird auch als „Mongolischer Traganth“ bezeichnet und zählt zur Familie der Schmetterlingsblütler, erläutert Prof. Rudolf Bauer, Institut für Pharmazeutische Wissenschaften, Graz. Die Pflanze kommt urspünglich in den Provinzen Nordchinas und in der Mongolei vor, wird aber mittlerweile auch in Europa und Deutschland kultiviert. Ein Anbauprojekt in Oberfranken mit Astragalus wird auch vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium gefördert. Astragalus ist eine der „Top Ten Pflanzen“ in China, so Bauer. In Ländern wie Großbritannien oder Belgien kommt die Pflanze als Nahrungsmittel zum Einsatz. Die Wurzeln des Astralagus enthalten als Inhaltsstoffe Polysaccharide, die eine Modulation des Immunsystems bewirken, Titerpensaponine mit antientzündlichen und antiasthmatischen Eigenschaften und antioxidativ wirkende Isoflavonoide.

In Österreich hat sich der pflanzliche Astralagus-Spezialextrakt bereits seit vier Jahren als pflanzliches Präparat mit kausalem Wirksansatz durchgesetzt. In Deutschland wird das Produkt heuer neu eingeführt. Idealerweise wird die Therapie zur Vorbeugung von Heuschnupfen etwa vier Wochen vor den erwarteten Beschwerden begonnen, aber auch bei akuten Symptomen kann man das Präparat einsetzen, so Dr. Erwin Häringer, Pharmakotherapieberater der Kassenärztlichen Vereinigung, München. In einer aktuellen plazebokontrollierten Doppelblindstudie konnte der Spezialextrakt die Beschwerden signifikant senken und die Lebensqualität deutlich verbessern, so Häringer.ki

1 Lectranal®

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