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Allgemeinmedizin 6. März 2012

Fortschritt in Nuklearmedizin

Neues radiopharmazeutisches Labor an Innsbrucker Klinik

Seit 50 Jahren werden nuklearmedizinische Verfahren in Diagnostik und Therapie an der Innsbrucker Klinik eingesetzt. Im Jubiläumsjahr nahm die Univ.-Klinik für Nuklearmedizin ein neues radiopharmazeutisches Labor in Betrieb, das in dieser Form österreichweit einzigartig ist.

Nuklearmedizinische Verfahren werden beispielsweise zur Diagnostik und Therapie von Tumor- oder Schilddrüsenerkrankungen angewendet. Aufgrund der kurzen Halbwertszeit der verwendeten radioaktiven Substanzen (Radionuklide) von nur wenigen Minuten bis Tagen, ist die Herstellung der so genannten Radiopharmaka direkt an der Klinik von großem Vorteil. Der nun neu errichtete radiopharmazeutische Laborbereich dient der raschen Zubereitung dieser radioaktiv markierten Substanzen. Bereits Ende 2010 konnte für die umfassende Diagnose ein kombinierter Positronen-Emissions-Tomographie Scanner (PET/CT) angeschafft werden. Jährlich erfolgen rund 2.500 solcher PET/CT-Untersuchungen.

 

Quelle: Presseaussendung MedUni-IBK

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