zur Navigation zum Inhalt
 
Allgemeinmedizin 10. Mai 2011

ASS: Patienten vor eigenmächtigem Absetzen warnen

Eigenmächtiges Absetzen von ärztlich verordneter Acetylsalicylsäure erhöht das Schlaganfallrisiko.

Acetylsalicylsäure (ASS) wird unter anderem nach Herzinfarkten, Schlaganfällen oder anderen Kreislauferkrankungen verordnet, die Folge einer Gefäßverkalkung sind. Einer britischen Studie zufolge setzen jedoch 14 Prozent der Patienten über 50 das Medikament ohne Rücksprache mit ihrem Arzt einfach ab. Dadurch erhöhe sich das Schlaganfallrisiko erheblich, mahnt die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich dieser Publikation. Patienten müssten dringend davor gewarnt werden, ASS eigenmächtig einfach nicht mehr einzunehmen.

García Rodríguez LA et al.: Neurology 2011; 76: 740-6

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben