zur Navigation zum Inhalt
Foto: akadmed.com
Doz. Dr. Maximilian Ledochowski Leiter der Abteilung für Ernährungsmedizin der Universitätskliniken Innsbruck

Klinische Ernährungsmedizin

Buchtipp: Klinische Ernährungsmedizin

Ledochowski, Maximilian (Hrsg.) X, 1028 Seiten,
€ 109,95 Springer-Verlag,
2010 ISBN 9783211888995

>> Zur Bestellung

 
Allgemeinmedizin 17. August 2010

Kurse Ernährungsmedizin - mitmachen und gewinnen

Die Ernährungsmedizin nimmt in der Prävention und Therapie von Erkrankungen einen immer höheren Stellenwert ein. Die Akademie für Ernährungsmedizin in Innsbruck bietet ein qualifiziertes Fortbildungsprogramm – unter anderem zur Erlangung des ÖÄK-Diploms Ernährungsmedizin.

 

Ernährungsmedizin nimmt in der Prävention und Therapie von Erkrankungen einen hohen Stellenwert ein, weil mittlerweile bis zu 80 Prozent der Österreicher an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden. Ursachen dafür sind „heutige“ Ernährungsformen sowie in vielen Fällen veränderte Herstellungsmethoden bei industriell hergestellten Lebensmitteln.

Unverträglichkeiten erkennen

Doz. Dr. Maximilian Ledochowski, Leiter der Abteilung für Ernährungsmedizin der Universitätskliniken Innsbruck: „Nur ein Beispiel: Bis zu 50 Prozent der Menschen, die eine gastroenterologische Praxis aufsuchen, sind Reizdarmpatienten, von denen wiederum zwei Drittel an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit wie zum Beispiel Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption und Histaminintoleranz leiden. Wird die Nahrungsmittelunverträglichkeit richtig erkannt, kann dies den Patienten nicht nur Folgeerkrankungen, sondern auch viele kostspielige Untersuchungen und therapeutische Interventionen, ersparen.“ Zu Letzteren zählen etwa unnötige allergologische Abklärungen, Blinddarmoperationen, Laparoskopien, Antibiotikagaben, unnötige Bestimmungen von Immunparametern und vieles mehr.

Folgenschwere Fehlernährung

Ein anderer Aspekt, auf den Ledochowski aufmerksam macht: Sind Menschen fehlernährt, kann dies zu Mangelerscheinungen und chronischer Immunstimulation führen. Dadurch kann es auch zur Ausbildung psychischer Erkrankungen wie Depressionen (siehe Abbildung) mit all ihren negativen Effekten kommen.

„Durch richtig eingesetzte Ernährungsmedizin kann man also nicht nur Patienten zielgerichteter behandeln, sondern auch dem öffentlichen Gesundheitswesen eine ganze Menge Geld sparen“, betont Ledochowski.

ÖÄK-Diplom Ernährungsmedizin

Die Akademie für Ernährungsmedizin veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Ernährungsmedizin der Universitätskliniken Innsbruck einen Kurs zur Erlangung des ÖÄK-Diploms Ernährungsmedizin. Von der Österreichischen Ärztekammer ist das Ausbildungsprogramm nicht nur für das ÖÄK-Diplom, sondern auch für das Diplom-Fortbildungsprogramm (DFP) approbiert. Der Kurs wird gemäß deutsch-österreichischem Ärztekammerabkommen auch für Ärzte in Deutschland anerkannt.

Nächster Kursstart am 17. September

Das Ausbildungsprogramm zum ÖÄK-Diplom umfasst zwölf Fortbildungsmodule, die als Blockveranstaltungen (Freitag nachmittags, Samstag vormittags) abgehalten und durch ein Praktikum ergänzt werden. Zum Diplomabschluss ist eine Prüfung erforderlich, die zum Teil online abgelegt werden kann. Versäumte Module können durch ein E-Learning-Programm, das laufend erweitert wird, nachgeholt werden. Die Kursgebühr beträgt € 2.400 (inklusive Mehrwertsteuer). Anmeldungen werden direkt über die Website der Akademie für Ernährungsmedizin (www.akadmed.com) entgegengenommen. Dort sind auch das gesamte Kursprogramm und alle weiteren wichtigen Informationen abrufbar. Die nächste Kursreihe startet am 17. September 2010. Interessierte können aber auch in bereits laufende Kurse quereinsteigen.

Als Lernunterlage erhalten Kursteilnehmer das 2010 im Springer-Verlag erschienene Lehrbuch Klinische Ernährungsmedizin. Es bietet einen umfassenden Überblick zu klinischen Aspekten der Ernährungsmedizin und deckt auch bisher wenig beschriebene Themenbereiche ab.

Verlosung von Kursplätzen

Unter den ersten zehn Anmeldungen von Fachärzten (Fachrichtung bitte bei der Anmeldung angeben!) werden zwei Stipendien für Gratis-Kursplätze verlost.

 

Kontakt:

Doz. Dr. Maximilian Ledochowski

Akademie für Ernährungsmedizin

Anichstraße 17, 6020 Innsbruck

Tel. +43 699 10 23 99 26

www.akadmed.com

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben