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Foto: photos.com
Mündige Patienten wollen mit ihrem Arzt auf Augenhöhe sprechen.
 
Allgemeinmedizin 1. Juni 2010

Der mündige Patient als Herausforderung

77 Prozent der 1.100 befragten Patienten der PIA-Studie (Patienten-Information in der Allgemeinmedizin) möchten sich an Therapieentscheidungen beteiligen. Um dieses Bedürfnis befriedigen zu können, bedarf es einer Kommunikation zwischen Arzt und PatientIn auf Augenhöhe.

Gesundheitsexperten beobachten eine Entwicklung in Richtung „mündiger Patient“: Verordnungen des Arztes werden nicht mehr uneingeschränkt akzeptiert, sondern hinterfragt. Außerdem wird eine partnerschaftliche, empathische Form der Kommunikation eingefordert.

Während die einen den mündigen Patienten als aktiven, verantwortlichen Partner sehen, der mit Ärzten in Belangen seiner eigenen Gesundheit kooperieren möchte, verstehen ihn die anderen als Patienten mit überzogener Anspruchshaltung, der die fachliche Beratung in Frage stellt und die Ärzteschaft somit unter Druck setzt. In jedem Fall kann die Bedeutung einer gelungenen Arzt-Patienten-Kommunikation für die effektive Gesundheitsvorsorge gar nicht hoch genug eingeschätzt werden: Umso wichtiger erscheint es daher, dass Patienten Behandlungsentscheidungen verstehen und mittragen.

Die Österreichische Akademie für Präventivmedizin und Gesundheitskommunikation (ÖAPG) widmet diesem brisanten Thema ein Symposium, an dem internationale Experten teilnehmen werden.

 

Das Symposium „Der mündige Patient – Herausforderung für die Arzt-Patienten-Kommunikation“ findet am 14. Juni 2010 von 9.00 bis 16.30 Uhr im Hotel ‚DasTriest‘(1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 12) statt.

Information und Anmeldung:
www.oeapg.at

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