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Allgemeinmedizin 30. März 2010

Düstere Prognose für den Frühjahrsputz

In den Monaten März und April 2010 werden sich rund 2.500 Menschen in Österreich bei der Hausarbeit so schwer verletzen, dass sie im Spital behandelt werden müssen, warnt das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).

Beim Frühjahrsputz kann man sich durchaus schwere Verletzungen zuziehen: In den vergangenen Jahren führte ein Drittel der Unfälle zu Knochenbrüchen und ein Viertel zu offenen Wunden. Etwa jeder sechste Verletzte erlitt Sehnen- und Muskelverletzungen.

„Die Verletzungsgefahr von Haushaltstätigkeiten wird von den meisten unterschätzt. Wichtig ist, nicht überstürzt an den Frühjahrsputz heranzugehen, sondern sich ausreichend vorzubereiten und sich entsprechend Zeit zu nehmen“, rät Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Forschung im KfV Dunzendorfer.

Ablenkung, Stress und Hektik lösen häufig den Unfallhergang aus. Hauptunfallart sind Stürze: Knapp jeder zweite Unfall bei der Hausarbeit ist auf einen Sturz zurückzuführen, etwa durch Ausrutschen auf nassem Boden. „Auf akrobatische Verrenkungen verzichtet man lieber und greift stattdessen zu Teleskopstangen oder stellt die Leiter um“, empfiehlt Dunzendorfer.

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