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Allgemeinmedizin 1. Juni 2009

Von der Kindheit bis ins hohe Alter: gesteigerte Mobilität – erhöhtes Risiko für eine FSME-Infektion?

Anlässlich der Jahrestagung 2009 der International Scientific Working Group on Tick-Borne Encephalitis (ISW-TBE) diskutierten Experten aus 26 Ländern zum elften Mal die neuesten Erkenntnisse rund um die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Die Prävention der FSME wurde vor kurzem auch vom European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) in dessen Agenden aufgenommen, da das Virus mittlerweile in Regionen von 27 europäischen Ländern endemisch vorkommt. Zwischen 1974 und 2003 stieg die Morbidität um 400 %, von 2004 bis 2006 wurde in einigen Ländern ein weiterer bedeutender Anstieg registriert, besonders in Tschechien, Deutschland, Polen, Slowenien und der Schweiz. Zwischen 1990 und 2007 wurden 157.584 FSME-Fälle in19 Ländern dokumentiert, das sind durchschnittlich 8.755 Fälle pro Jahr (ohne Russland 50.486 Fälle, durchschnittlich 2.805 pro Jahr). Ein alleiniger Grund für diese epidemiologische Entwicklung, wie etwa der Klimawandel, erscheint unwahrscheinlich. Auch das menschliche Verhalten, geprägt von verschiedenen Faktoren, scheint eine wichtige Rolle zu spielen.

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