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Allgemeinmedizin 26. August 2008

Primaria im EKH-Wien will Schmerzen sanft reduzieren

Ao. Prof. Dr. Sibylle Kozek-Langenecker ist neue Primaria für Anästhesie am Evangelischen Krankenhaus. Die Medizinerin war bislang an der Universitätsklinik in Wien, Abteilung für spezielle Anästhesie und Schmerztherapie, tätig, zuletzt als Oberärztin an der oralen Chirurgie (ambulante Anästhesie) und an der Schmerzambulanz. Sie setzte ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte in der perioperativen Blutgerinnung (Diagnostik und Therapie) und in der nichtmedikamentösen Schmerztherapie. Im klinischen Bereich kann die nunmehrige Primaria Prof. Dr. Kozek-Langenecker neben einem starken Schwerpunkt in postoperativer Schmerztherapie (u. a. nach orthopädischen Eingriffen) auch eine beachtliche Expertise im Bereich der ganzheitlichen, konservativen Therapie von Wirbelsäulenbeschwerden vorweisen. Sie hat dazu eine Reihe von Ausbildungsdiplomen, u. a. für Akupunktur und Aurikulartherapie, Psychosomatik sowie für manuelle Therapie erworben und setzt seit Jahren mit großer Umsicht auf effiziente, konservative Schmerzbehandlung – von rückenmarksnahen Regionalanästhesien bis hin zu manueller Medizin.
Dank dieser fachlichen Fokussierung stellt Kozek-Langenecker im Orthopädie-orientierten Evangelischen Krankenhaus Wien eine Idealbesetzung des Primariats für Anästhesie und Intensivmedizin dar. Ihr großes Vorhaben fürs EKH-Wien: den von ihrem Vorgänger eingeschlagenen Weg zum schmerzarmen Spital zügig vorantreiben und die Ergebnisse – erstmals in Österreich – wissenschaftlich dokumentieren.

Presseaussendung des Evangelischen Krankenhauses Wien

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