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APA-Artikel 26. September 2017

Glyphosat: Rupprechter gegen Zulassung, sieht "Wahlkampfgetöse" Kerns

Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) hat am Dienstag erklärt, er habe kein Problem mit einer allfälligen Bindung an ein "Nein" zur Wiederzulassung von Glyphosat auf EU-Ebene durch den EU-Unterausschuss. Die Experten der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) werden dem Vorschlag der EU-Kommission - "wie er derzeit vorliegt" - ohnehin nicht zustimmen, sagte der Minister gegenüber der APA.

"Daher unterstreicht eine Bindung die Linie, die wir eingeschlagen haben", so Rupprechter. Die AGES tritt etwa seit mehr als einem Jahr dafür ein, dass es zu einem "Sikkationsverbot" (Vorerntebehandlung von Getreide durch Glyphosat zum Zweck der Austrocknung) kommt - "da ist die Kommission nicht bereit, diesen Vorschlag zu ändern, daher würden die Experten ohnehin gegen eine Verlängerung stimmen." Daher werde Österreich gegen eine Verlängerung stimmen.

Den Vorstoß von SPÖ-Chef Christian Kern für ein "Totalverbot" wertete Rupprechter erneut als "Wahlkampfgetöse" und den Versuch, "politisches Kleingeld" zu wechseln. Die Bindung im EU-Unterausschuss an ein "Nein" sei wegen des ohnehin geplanten Neins der AGES zur Verlängerung "verlorene Liebesmühe; ich habe kein Problem damit".

apa.at

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