zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 23. August 2017

OP-Planung - NÖ Landeskliniken: Dringlichkeit wird berücksichtigt

Zur Kritik der SPÖ NÖ an langen Wartefristen für planbare Operationen hat die NÖ Landeskliniken-Holding erklärt, man wisse von der Problematik, dass es in einigen Kliniken zu längeren Wartezeiten komme. "Unter anderem hat es auch damit zu tun, dass Patienten von einem ganz speziellen Operateur versorgt werden wollen", hieß es. Die medizinische Dringlichkeit werde bei der Planung berücksichtigt.

"Akutoperationen können jederzeit stattfinden", wurde betont. Weiters hieß es in einer Stellungnahme der Landeskliniken-Holding am Mittwoch: "Bei medizinischer Dringlichkeit wird selbstverständlich darauf Rücksicht genommen und der Patient für eine frühere Operation vorgemerkt." Zugleich wurde darauf verwiesen, dass die Service-Hotline 0800/144844 seit Juni über die Zeiten zu planbaren Operationen an den verschiedenen Standorten informiert. Dadurch sollen u.a. größere Abteilungen mit eingeschränkten OP-Kapazitäten von manchen Elektiv-Operationen entlastet werden, indem diese an kleinere Spitäler mit freien OP-Kapazitäten verlagert werden.

Zur Gewinnung von Jungärzten hieß es u.a., die Landeskliniken-Holding organisiere jährlich Informationsveranstaltungen an nahezu allen Krankenhausstandorten, um Maturanten über den Arztberuf und über die Zugangsvoraussetzungen zum Medizinstudium zu informieren. Für Turnusärzte-Neubeginner gebe es etwa geförderte Aus- und Weiterbildungsangebote, die Freistellung für bis zu 15 Bildungs-Tage pro Jahr, Betriebskindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Dienstwohnungen oder kostengünstige Wohnmöglichkeiten an vielen Klinikstandorten.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben