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APA-Artikel 23. August 2017

Schweizer Versandapotheke Zur Rose mit Halbjahresverlust

Die größte Versandapotheke Europas Zur Rose hat im ersten Halbjahr weitere Marktanteile hinzugewonnen. Die Expansionsstrategie des Schweizer Unternehmens hat aber ihren Preis. Hohe Aufwendungen für Marketing und Personal sowie den Börsengang im Juli drücken das Ergebnis in den roten Bereich.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kam auf minus 11,6 Mio. Franken (10,2 Mio. Euro) zu stehen, das Unternehmensergebnis betrug minus 18,1 Mio. Franken, nachdem Zur Rose in der Vorjahresperiode noch knapp schwarze Zahlen geschrieben hatte.

Marketing- und Personalaufwendungen hätten das Ergebnis erwartungsgemäß mit rund 14 Mio. Franken belastet, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung am Mittwoch. Weiters betrugen die Kosten für den Börsengang am 6. Juli 5,3 Mio. Franken.

Die forcierten Marketingaktivitäten führten indes dazu, dass Zur Rose die führende Marktposition in Deutschland im ersten Halbjahr weiter ausbauen konnte. Der Umsatz im Segment Deutschland erhöhte sich um 12,9 Prozent auf 226,4 Mio. Franken.

In der Schweiz entwickelten sich die Geschäfte stabil. Hier erhöhte sich der Umsatz nur leicht um 2,0 Prozent auf 238,3 Mio. Franken. Insgesamt erzielte Zur Rose von Jänner bis Juni Verkaufserlöse von 466 Mio. Franken, nach 434 Millionen in der Vorjahresperiode.

apa.at

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