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APA-Artikel 16. August 2017

Gesundheit - FPÖ und NEOS werfen ÖVP Untätigkeit vor

FPÖ und NEOS nehmen der ÖVP ihr Eintreten für eine Stärkung der Hausärzte nicht ab. Beide Oppositionsparteien verwiesen am Mittwoch darauf, dass die Volkspartei genau das in der Vergangenheit verhindert habe.

FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch warf ÖVP-Obmann Sebastian Kurz vor, die Österreicher für dumm verkaufen zu wollen. Die behauptete Stärkung der Hausärzte sei eine "Mogelpackung". Mit der neuen Primärversorgung werde das bewährte System der Hausärzte scheibchenweise abmoniert. Außerdem hätten ÖVP und SPÖ alle Initiativen der FPÖ im Parlament zur Stärkung des Hausarztes im Keim erstickt.

Auch NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker warf der ÖVP vor, selbst dafür verantwortlich zu sein, dass der Job des Hausärzten nicht attraktiv sei. Der ÖVP-geführte Hauptverband sei seit Jahren untätig, Reformvorschläge der NEOS zur Verbesserung der Stellung der Hausärzte seien von der ÖVP verhindert worden. Loacker fordert, die 330 Millionen Euro an Zusatzpensionen in den Sozialversicherungen zur Anstellung von 1.300 Hausärzten zu verwenden.

apa.at

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