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APA-Artikel 7. Juli 2017

Wilhelminenspital: Neues Gerät ermöglicht raschere Brustkrebsdiagnose

Im Wiener Wilhelminenspital wird die Abklärung von Brustkrebserkrankungen künftig besonders rasch erfolgen können. Möglich macht das ein moderner Brustkrebs-Scanner, der in dem Krankenhaus ab sofort eingesetzt wird. Die Anschaffung des Hightech-Geräts geschah im Zuge der Neustrukturierung des Brustgesundheitszentrums, das nun alle wichtigen Anlaufstellen an einem Ort vereint.

"Wir haben hier einen ganz wichtigen Schritt für die Gesundheitsversorgung in Wien gesetzt", sagte Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ), die die Räumlichkeiten am Freitagnachmittag eröffnete. In dem neuen Zentrum wurden alle relevanten Anlaufstellen an einem Ort gebündelt - vom Erstgespräch bis Radiologie und Biopsie. Insgesamt zehn Fachdisziplinen kommen in den Räumlichkeiten zusammen. "Es geht darum, rasch und gezielt eine Erkrankung abklären zu können", sagte Karl Glaser, Leiter der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie. "Wir versuchen, innerhalb von 24 bis 48 Stunden zur invasiven Diagnostik zu kommen."

Die Vorteile des neuen Mammografiegeräts liegen daran, dass es bessere Röntgenbilder der Brust liefert und mithilfe eines integrierten Roboters computergesteuert die kleinsten Gewebeveränderungen punktgenau für eine Biopsie angesteuert werden. Der Krankenanstaltenverbund ist die dritte medizinische Einrichtung in Wien, die das Gerät in Betrieb hat. Im Wilhelminenspital werden jährlich rund 150 Patientinnen und Patienten - auch Männer können Brustkrebs bekommen, sie machen zwei Prozent der Betroffenen aus - mit bösartigen Mammaerkrankungen behandelt.

apa.at

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