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APA-Artikel 21. April 2017

Primärversorgung - Rendi-Wagner will gute wohnortnahe Versorgung

Für Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) geht es bei der neuen Primärversorgung vor allem darum, die wohnortnahe medizinische Versorgung gut aufzustellen. Weil in den nächsten Jahren viele Hausärzte in Pension gehen werden und gleichzeitig die Lebenswartung, aber auch chronische Erkrankungen immer mehr zunehmen, kommen neue Herausforderungen auf das Gesundheitssystem zu.

Mit der neuen Primärversorgung sollen Hausärzte künftig gemeinsam mit einem Team aus anderen Gesundheitsberufen wie der Pflege oder Therapeuten arbeiten und sich möglichst gut vernetzen. Es gehe um ein Mehr an Möglichkeiten und insbesondere darum, den Beruf des Allgemeinmediziners weiterhin attraktiv zu gestalten, betonte Rendi-Wagner in einer Stellungnahme gegenüber der APA.

Zur bestmöglichen Gesundheitsversorgung gehören für die Gesundheitsministerin eine gute Erreichbarkeit, längere Öffnungszeiten und umfassende Leistungen. Die Ärzte und die Gesundheitsberufe würden von der Teamarbeit profitieren, könnten sich besser spezialisieren und leichter als bisher vernetzen und austauschen, hob Rendi-Wagner die Vorzüge des neuen Konzepts hervor. Sie will mit diesem Gesetz jedenfalls "neue Wege in einem wichtigen Segment der Versorgung, nämlich in der hausärztlichen Versorgung" gehen.

apa.at

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