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APA-Artikel 20. März 2017

Bund übernimmt Hälfte der Kosten für Ärzte der Innsbrucker Klinik

Der Bund wird die Hälfte der anfallenden Mehrkosten, wenn Spitalsärzte des Bundes mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten, in der Höhe von 3,3 Millionen Euro im heurigen Jahr übernehmen. Die andere Hälfte wird vom Land Tirol finanziert. Dies teilte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) am Sonntag in einer Aussendung mit.

Die Einigung sei erst kürzlich mit Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) erzielt worden. Das Land hatte erst am Montag angekündigt, die Mehrkosten vorzufinanzieren, den Bund aber "nicht aus seiner Verantwortung zu entlassen."

Durch die Regelung, dass die Bundesärzte an der Universitätsklinik Innsbruck nicht länger als 48 Stunden pro Woche arbeiten dürfen, habe ein Ärzteengpass gedroht, sagte Platter. Eigentlich wäre es "Aufgabe des Bundes gewesen, in dieser Situation Abhilfe zu schaffen", betonte der Tiroler Landeshauptmann und Finanzreferent abermals. Die Patienten hätten aber "zurecht kein Verständnis für Kompetenzstreitigkeiten". Deshalb habe Tirol eine rasche Lösung zur Sicherung der Gesundheitsversorgung im Land getroffen.

apa.at

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