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APA-Artikel 15. Februar 2017

Kärntner Ärztekammerpräsident tritt bei Wahl Ende März nicht mehr an

Der Kärntner Ärztekammerpräsident Josef Huber tritt bei der bevorstehenden Kammerwahl am 31. März nicht mehr an. Diese Entscheidung veröffentlichte Huber in der Jänner-Ausgabe der Kärntner Ärztezeitung. Die zeitliche Belastung durch die Doppelfunktion als Kassenarzt und Kammerpräsident sei zu groß, begründete Huber seinen Schritt.

16 Mandate hatte Huber mit seiner Liste "Wahlärzte und Spitalsärzte Kärnten" 2012 errungen, nur eines weniger als der damalige Präsident Othmar Haas und dessen "Ärzteforum". Eine Koalition mit der Liste "Ärzte & Zukunft" brachte Huber schließlich die Mehrheit in der Vollversammlung und damit das Präsidentenamt. In seine Ära fiel die Neuordnung der Arbeitszeit und ein neues Gehaltsschema für Spitalsärzte, auf das sich Land und Mediziner nach heftigen Turbulenzen inklusive Streik letztlich einigten.

Huber sorgte auch mit seiner Entscheidung, eine Kassenarztstelle in der Steiermark anzunehmen, für Diskussionen. Bei seiner Wahl hatte er noch eine Wahlarztpraxis im Bezirk Klagenfurt-Land betrieben. Unklar ist, ob auch die Ankündigung der Chirurgin Petra Preiss, für den Ärzteverband als Spitzenkandidatin in die Wahl zu gehen, zu Hubers Entscheidung beigetragen hat, der Kammerpräsident war telefonisch vorerst nicht erreichbar.

apa.at

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