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APA-Artikel 10. Oktober 2016

Steirische Pflegekräfte verdienen ab 2017 deutlich mehr Geld

Die mehr als 10.000 Mitarbeiter der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft Kages im Pflegebereich verdienen ab dem kommenden Jahr deutlich mehr Geld. Darauf haben sich laut Medienberichten Kages-Vorstand und Betriebsrat geeinigt. Im Schnitt werden die Mitarbeiter, die in den Gesundheitsberufen tätig sind, 218 Euro brutto mehr pro Monat verdienen.

Laut Betriebsratvorsitzendem Gerhard Hammer ist das Ergebnis nicht nur eine Gehaltserhöhung, sondern eine Reform des Gehaltsschemas in den Häusern der Kages. Je nach Basisgehalt mache die monatliche Erhöhung brutto zwischen 90 und 418 Euro aus. Der Lebensverdienst der Mitarbeiter steige zwischen 6 und 11,4 Prozent. Mehr Grundgehalt für alle Gesundheitsberufe sei ebenso fixiert worden.

Das Land kostet diese Einigung rund 35 Millionen Euro pro Jahr. Gesundheitslandesrat Christopher Drexler (ÖVP) erklärte laut "Kleine Zeitung", die Verhandlungen seien aufgrund der angespannten Budgetsituation sehr schwierig gewesen. Die Reform beginne Mitte 2017, die nötigen zusätzlichen 17,5 Millionen Euro seien budgetär bereits berücksichtigt. Auslöser für die nun realisierte Neuordnung war das 2015 in Kraft getretene Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz, das nicht nur für Ärzte, sondern auch für Pflegemitarbeiter kürzere Wochenarbeitszeiten vorschreibt.

apa.at

  • Herr DGKP Peter Pferschy BSc, 11.10.2016 um 12:49:

    „Grundsätzlich schön zu hören. Auf der anderen Seite wäre mit diesen Geldern eine personelle Entlassung im täglichen Stationsbetrieb (überfordertes, gestresstes, ausgelaugtes Personal) auch sehr erstrebenswert gewesen!!!“

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