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APA-Artikel 5. Oktober 2016

E-Medikation - Hauptverband arbeitet an Gesprächsbasis mit Ärzten

Nach dem Krach um die E-Medikation in der Steiermark arbeitet der Hauptverband der Sozialversicherungsträger an einer Wiederannäherung. Man versuche, die Gesprächsbasis wiederzufinden und wolle das Projekt weiter mit Ärzten und Apothekern umsetzen, hieß es auf APA-Anfrage am Mittwoch. In der Ärztekammer Steiermark pochte man auf eine verbesserte Softwareversion.

Vergangenen Freitag hatte die Kammer ihren Ausstieg aus dem Pilotprojekt im Bezirk Deutschlandsberg bekanntgegeben, begründet mit technischen Problemen und offenen Finanzierungsfragen. In der Sozialversicherung ist allerdings zu hören, dass - Stand Dienstag - weiterhin 13 der zuletzt 19 beteiligten Ärzte Medikationsdaten in das System eingeben.

In der steirischen Ärztekammer sieht man die Lage unverändert. Mittlerweile habe sich der Eindruck verfestigt, dass es bei mehreren Ärzten Kompatibilitätsprobleme der von der Sozialversicherung gestellten E-Medikations-Applikation mit der jeweiligen Ordinationssoftware gebe, so ein Sprecher. Diese gelte es zu lösen, denn die als Notlösung zur Verfügung stehende Web-Applikation sei zu langsam.

Der Appell der Ärztekammer: Die SVC, die hier zuständige E-Card-Gesellschaft der Sozialversicherung, möge eine ausgereifte Software zur Verfügung stellen und mit den Anbietern von Ordinationssoftware testen. Erst wenn dies funktioniere, sollten die Ärzte damit arbeiten. Über einen möglichen Zeitpunkt dafür wollte man in der Ärztekammer nicht spekulieren.

apa.at

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