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APA-Artikel 30. September 2016

E-Medikation - Rabmer-Koller: Ausstieg wäre unverantwortlich

Die Vorsitzende des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Ulrike Rabmer-Koller, hat sich am Freitag unglücklich über die Ärztekammer-Ankündigung zum Ausstieg aus der E-Medikation gezeigt. Dies wäre "ein unverantwortlicher Schritt in die falsche Richtung", erklärte sie in einer Aussendung. Die Kammer solle konstruktiv mitarbeiten statt zu blockieren.

Patienten in ganz Österreich warteten auf die E-Medikation, die negative Wechselwirkungen bei der Medikamenteneinnahme verhindern könne und den Versicherten sowie den behandelnden Medizinern und Apothekern gewaltige Vorteile bieten werde. "E-Medikation schützt Menschenleben und das Wohl unserer Patienten - nichts anderes darf im Zentrum unserer gemeinsamen Bemühungen stehen", so Rabmer Koller.

"Wir dürfen keine Verschlechterung der Patientensicherheit und einen unverantwortlichen Rückschritt in der medizinischen Versorgung zulassen", meinte sie weiter. Die technische Basis der E-Medikation funktioniere, und seitens der teilnehmenden Ärzteschaft habe es bisher durchwegs positives Feedback gegeben. "Wieso die Ärztekammer nun mit Kritik am System ausrückt, ist mehr als unverständlich, zumal sie eingeladen ist, konstruktiv mitzuarbeiten, anstatt nur zu blockieren", sagte Rabmer-Koller.

apa.at

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