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APA-Artikel 28. September 2016

Gesundheit - Wiener Ärztekammer bleibt mit der Stadt im Gespräch

Die Kurie der Ärztekammer für Wien hat im Rahmen einer Sitzung ihre Zustimmung für weitere Runden mit der Stadt bzw. der Gebietskrankenkasse erteilt. Das hat eine Sprecherin der Interessensvertretung am Mittwoch auf Anfrage berichtet. Der erste Termin fand am gestrigen Dienstag statt. In den Gesprächen wird vor allem die zukünftige Gestaltung des niedergelassenen Bereichs erörtert.

Die Kammervertreter haben bei der Unterredung einen Forderungskatalog an Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) und die Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse, Ingrid Reischl, überreicht. Sie wünschen sich unter anderem 300 zusätzliche Kassenfachärzte in Wien - 100 Planstellen bis Ende 2016, den Rest bis Ende 2018.

Außerdem sprechen sie sich dagegen aus, dass freiberufliche Ärzte durch "Großkonzerne als Praxisbetreiber" ersetzt werden. Hier geht es wohl um die umstrittenen Ambulatorien. Auch warnen sie vor einer Auflösung des Gesamtvertrages durch die sogenannten Primary-Health-Care-Zentren - also konkret durch das PHC-Gesetz. Weiters wird unter anderem die Rücknahme des Gesetzes zum Mystery Shopping und die Umsetzung des Wiener Hausärztemodells, das auch Leistungsausweitungen vorsieht, verlangt.

apa.at

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