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APA-Artikel 26. September 2016

Wehsely lädt WGKK zum Treffen - und hofft auf Kommen der Ärzte

Die Stadt Wien spielt den Ball an die Ärztekammer zurück: Die Kammer hatte einen für morgen, Dienstag, anberaumten Termin mit Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) abgesagt und stattdessen einen Gesundheitsgipfel, an dem auch die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) teilnehmen soll, gefordert. "Überhaupt kein Problem", sagte Wehsely der APA. Sie hat die WGKK für morgen eingeladen.

"Die GKK wird am Tisch sitzen. Jetzt müssen nur mehr die Ärzte kommen", gab die Stadträtin am Montagnachmittag bekannt. Aus dem morgen anberaumten Termin "können wir gerne einen Gipfel machen", kündigte sie weiters an, eine Forderung der Standesvertretung erfüllen zu wollen.

Bei dem am vergangenen Mittwoch vereinbarten und für morgen anberaumten Treffen sollte es um Gesundheitspolitik gehen. Auf der Agenda wären unter anderem Haus- und Kinderärzte, Primärversorgungszentren, die Planung des niedergelassenen Bereichs, die Lehrpraxisfinanzierung, der Ärztefunkdienst und eben die Thematik niedergelassener Bereich versus Ambulatorien gestanden. Dabei handle es sich um Punkte, deren Besprechung seitens der Ärzte-Vertreter gewünscht worden sei, versicherte die Stadträtin.

Die Ärztekammer hat hatte heute bekanntgegeben, den morgigen Termin nicht wahrnehmen zu wollen - u.a. mit dem Argument, dass das derzeitige Gesprächsklima "nicht das richtige" wäre. Dabei wurden auch einmal mehr Wehselys Aussagen vom Wochenende zu den Ambulatorien kritisiert. Diesen Ärger kann die Stadträtin aber nicht ganz nachvollziehen. Sie ortet darin vielmehr ein "Scheinargument" der Ärztekammer. Denn ihre Position sei seit einem dreiviertel Jahr bekannt.

Unverständnis zeigte die Stadträtin auch für die Art der Absage der Mediziner-Vertreter am morgigen Treffen - diese sei nämlich via Aussendung erfolgt. "Das Muster ist immer dasselbe", ärgerte sie sich. Offensichtlich gebe es in der Kammer "wesentliche Kräfte", die Politik machen wollen, aber an "keine sachdienlichen Lösungen wollen".

apa.at

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