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APA-Artikel 14. September 2016

PVA präsentierte "Masterplan" für künftige Reha-Maßnahmen

Mit der ansteigenden Lebenserwartung steigt auch die Bedeutung von guten Reha-Maßnahmen. Mit einem "Masterplan", der am Mittwoch in Wien präsentiert wurde, skizzierte die Pensionsversicherungsanstalt (PVA), wie ein "zukunftsweisendes Bild der Rehabilitation in Österreich" aussehen könnte.

Die PVA erbringt laut Obmann Manfred Anderle aktuell mehr als 70 Prozent der stationären sowie rund 89 Prozent aller ambulanten Rehabilitationen in Österreich. Diese Erfahrungen sollen nun zu "einer klaren Schwerpunktsetzung für die Zukunft führen". Erstens müsse sich Rehabilitation weiter spezialisieren, um für sehr schwer betroffene Patienten etwa nach Herztransplantationen oder auch Kunstherzimplantationen bestmögliche Versorgung sicherzustellen. Zudem müsse auch nach schweren Eingriffen der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht werden.

Von besonderer Wichtigkeit sei der PVA zufolge auch die bessere Vereinbarkeit von Reha-Maßnahmen mit der beruflichen Tätigkeit. Denkbar seien flexible Modelle, wie die Verknüpfung von stationärer und ambulanter Rehabilitation etwa für COPD-Erkrankte, die nach einer stationären Kurz-Reha berufsbegleitend ambulant weiterbetreut werden können.

Um die Maßnahmen erfolgreich umsetzen zu können, soll als Basis das "Bio-Psycho-Soziale-Modell" implementiert werden. Hierbei stehen der betroffene Mensch und dessen individuelle Rehabilitationsziele im Fokus. "Es ist essenziell, dass die Reha-Prozesse an die einzelnen Personen gebunden sind, um Schritt für Schritt wieder in ein gesundes Leben zurückfinden zu können", sagt PVA Chefarzt-Stellvertreterin Ursula Graninger.

apa.at

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