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APA-Artikel 26. August 2016

Linzer Medizin-Fakultät - Linzer Rektor nicht beunruhigt

Der Rektor der Linzer Johannes Kepler Uni (JKU), Meinhard Lukas, hat sich über die neun Studierenden der Med-Fakultät, die beabsichtigen, ihr Studium an der Med-Uni Graz zu beenden, nicht beunruhigt gezeigt: "Wir haben Verständnis für die privaten Gründe der Studierenden." Er befürchte nicht, dass das Beispiel Mode machen könnte, sagte Lukas am Mittwochnachmittag zur APA.

"Wir haben uns gemeinsam mit der Med-Uni Graz die Fälle angesehen. Es stehen private Gründe wie Verpartnerungen dahinter. Das ist zu respektieren", erläuterte Lukas gegenüber der APA. Sieben Studierende haben letztlich den Aufnahmetest an der Med-Uni Graz geschafft und könnten im Herbst zu dieser überwechseln.

Er gehe nicht davon aus, dass Studierende an der Linzer Med-Fakultät einen Aufnahmetest machen, um sich nach zwei Jahren die Chancen für ein Studium an der Med-Uni Graz zu erhöhen. In Graz hat es im Jahr immerhin 2.765 Studienwerber für 360 Plätze gegeben, in Linz 342 für 60 Plätze.

"Im Herbst läuft der Studienbetrieb für die Studierenden des fünften Semesters in Linz an. Unter besten Studienbedingungen. Ich bin sicher, dass es künftig auch nicht einmal mehr private Gründe geben wird, die ein Weiterstudium in Linz verhindern könnten", zeigte sich Lukas überzeugt.

apa.at

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