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APA-Artikel 23. August 2016

Flexiblere Ordinationsformen für Tirols Kassenärzte

Die Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK) und Ärztekammer für Tirol haben am Rande der Alpbacher Gesundheitsgespräche flexiblere Vertragsformen für Kassenärzte vorgestellt. Das soll die Tätigkeit als Kassenarzt attraktiver machen, hieß es am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Für die Jahre 2016 bis 2018 kam man in den Vertragsverhandlungen zu einem ganzen Maßnahmenpaket. So wird das Honorarvolumen der TGKK um 14,3 Millionen Euro für die Vertragsärzte erhöht. Die wöchentliche Mindestordinationszeit wird auf 22 Wochenstunden angehoben. Es werden fünf Facharzt-Kassenstellen neu geschaffen.

Zusätzlich werden die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Ärzten verbessert. Eine "Partnerpraxis" ermöglicht beispielsweise einem Arzt, sich durch einen Kollegen vertreten zu lassen. Insbesondere Kassenärzten, die kurz vor der Pension stehen oder die sich aufgrund sonstiger Verpflichtungen oder Umstände vertreten lassen möchten, kommen diese neuen Zusammenarbeitsmodelle entgegen. Es gibt weiters die Möglichkeit zur Teilung einer Kassenstelle. Schließlich soll die Gründung einer Gruppenpraxis in Form einer GmbH oder OG in Zukunft möglich sein.

apa.at

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