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APA-Artikel 22. August 2016

D: Ab September neue Regeln für Früherkennungsuntersuchung bei Kindern

Von September an gelten neue Regeln für die Früherkennungsuntersuchungen beim Kinderarzt. Mit dem neuen Programm (U1 bis U9) wird auch das gelbe Untersuchungsheft vollständig überarbeitet. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, er rechne mit einer deutlichen Verbesserung der kinderärztlichen Vorsorge. "Das gelbe Kinderuntersuchungsheft gehört in Deutschland mittlerweile wie der erste Zahn und die ersten Gehversuche zur Kindheit dazu." Gröhe bekräftigte zudem, dass die Beratung zum Impfschutz künftig verbindlicher Bestandteil der U-Untersuchungen sei.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) begrüßte die Neuregelung als "wichtigen Schritt" zur besseren Beurteilung der Gesundheit der Kinder. Verbesserungen gibt es nach Angaben des BVKJ vor allem bei den Untersuchungen zur Entwicklung der Sprache, der Fein- und Grobmotorik sowie der Sehleistung. Allerdings: "Wir sind enttäuscht, dass die Kassen nicht bereit waren, auch die psycho-soziale Entwicklung und die Früherkennung von Verhaltensauffälligkeiten in das Heft zu übernehmen", sagte BVKJ-Präsident Thomas Fischbach den Zeitungen.

apa.at

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