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APA-Artikel 4. August 2016

Krankenkassen: Abschaffung des Wahlarzt-Systems nicht SPÖ-Parteilinie

Der Vorschlag von SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger, das Wahlarzt-System abzuschaffen, ist nicht Parteilinie der SPÖ. Das betonte SP-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler am Mittwoch in einer Aussendung. Er zeigte sich aber über die Diskussion erfreut.

Spindelbergers Vorschlag zur Abschaffung der Rückerstattung der Wahlarztkosten sei "ein Diskussionsbeitrag, aber derzeit sicher nicht Parteilinie der SPÖ", erklärte Niedermühlbichler in einer Aussendung. Es sei klar, dass "mit Sicherheit" keine Schritte gesetzt werden, "die zu einer finanziellen Mehrbelastung der PatientInnen führen würden". Die Gesundheitsversorgung dürfe "niemals eine Frage des Einkommens sein, sondern muss selbstverständlich allen Menschen stets in bester Qualität zur Verfügung stehen".

Erfreulich sei jedenfalls, "dass der Vorstoß Spindelbergers eine breite Diskussion über die Sicherstellung einer fairen und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung in Gang gebracht hat", meinte der Bundesgeschäftsführer. Es handle sich um einen "wichtigen Beitrag zur Diskussion über eine faire medizinische Versorgung". Dadurch werde deutlich, "wie wichtig und unerlässlich die flächendeckende, qualitativ hochwertige Versorgung mit Kassenärzten ist, und dass es die weitere Stärkung und Attraktivierung des Kassenbereichs braucht".

apa.at

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