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APA-Artikel 11. Juli 2016

ELGA - Einführung in Kärntens Spitälern bis Jahresende

Die Einführung der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) in Österreichs Krankenhäusern geht weiter. Am Montag gab Kärntens Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) bekannt, dass bis Jahresende 2016 alle öffentlichen Spitäler des Landes ELGA anwenden werden. Bisher wird die Akte vor allem in Wien und der Steiermark genutzt. Gegen Jahresende sollen weitere Länder starten.

Neben den Kabeg-Häusern (Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, die LKH Villach, Wolfsberg, Laas und die Gailtal-Klink) kommt ELGA in Kärnten auch in die Krankenhäuser in Friesach, St. Veit, Waiern, das Sonderkrankenhaus de la Tour der Diakonie in Treffen, das Krankenhaus der Elisabethinen und das KH Spittal/Drau, hieß es in einer Pressekonferenz. Ab 2017 sollen Pflegeeinrichtungen, Reha-Zentren, Labor- und Radiologie-Institute, private Spitäler bzw. Sanatorien sowie Kassenärzte folgen.

ELGA wird seit Mitte Dezember 2015 im Echtbetrieb eingeführt, zunächst in Spitälern und Pflegeeinrichtungen Wiens (inklusive AKH), dann der Steiermark und in den Häusern der Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, nun auch in Kärnten. Wann genau die anderen Bundesländer folgen werden, liegt nach Auskunft der ELGA-GmbH in deren eigener Verantwortung. Dem Vernehmen nach sollen im November bzw. Dezember weitere starten.

Erfasst werden ärztliche und pflegerische Entlassungsbriefe aus den Krankenanstalten sowie Labor- und Radiologiebefunde im Rahmen von Spitalsbehandlungen. Seit Ende Mai läuft in der Steiermark zudem der Probetrieb der E-Medikation im Bezirk Deutschlandsberg.

apa.at

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