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APA-Artikel 11. Juli 2016

Arzneimittelausgaben im ersten Halbjahr um 3,1 Prozent gestiegen

Die Arzneimittelausgaben sind im ersten Halbjahr um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Für Pharmig-Generalsekretär Jan Oliver Huber ist damit belegt, dass die Medikamente "nicht der Kostentreiben bei den Gesundheitsausgaben sind", wie er am Samstag in einer Aussendung betonte.

Die von der Apothekerkammer, der Interessenvertretung der Pharmaindustrie (Pharmig) und dem Verband der Arzneimittelgroßhändler (Phago) genannten 3,1 Prozent Kostensteigerung bei den Arzneimittelausgaben beziehen sich auf die aktuellen Umsätze von 98 Prozent der Apothekenbetriebe.

Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger erwartet laut letzter Prognose vom Mai für heuer eine Steigerung der Medikamentenkosten um 4,4 Prozent. Im Vorjahr waren diese Kosten noch um 5,0 Prozent gewachsen.

Die Pharmawirtschaft hat mit dem Hauptverband einen Vertrag zur Begrenzung der in vergangenen Jahren hohen Steigerungen bei den Medikamentenkosten geschlossen. Heuer zahlt die Pharmawirtschaft demnach 125 Millionen Euro an die Krankenversicherungsträger. 2017 und 2018 sollen zehn Mio. Euro pro Prozentpunkt Kostensteigerung gezahlt werden, maximal jedoch 80 Mio. Euro pro Jahr.

apa.at

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