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APA-Artikel 5. Juli 2016

15.129 Anmeldungen für Medizin-Aufnahmetest - heuer etwas mehr Plätze

15.129 Personen haben sich für den am Freitag (8. Juli) stattfindenden jährlichen Aufnahmetest für das Medizinstudium an den Medizin-Unis in Wien, Graz und Innsbruck sowie der Medizin-Fakultät an der Uni Linz angemeldet. Das ist ein Plus von rund 1.000 Personen bzw. acht Prozent gegenüber 2015. Insgesamt werden 1.620 Studienplätze vergeben, das sind 60 mehr als im Vorjahr (plus vier Prozent).

An der Medizin-Uni Wien haben sich 7.519 Bewerber (2015: 6.912) verbindlich zum Aufnahmetest für die 740 Plätze angemeldet, davon sind 3.045 Männer und 4.474 Frauen. In Innsbruck gehen 3.626 Interessenten (2015: 3.493) für 400 Plätze an den Start, davon 1.458 Männer und 2.168 Frauen. In Graz gingen 3.178 Anmeldungen für 360 Plätze ein (2015: 3.039), davon 1.345 Männer und 1.833 Frauen. 806 Personen (2015: 597) dürfen sich in Linz Hoffnungen auf einen der heuer erstmals 120 (bisher: 60) Studienplätze machen, davon sind 331 Männer und 475 Frauen.

Rechnerisch kommen damit in Wien zehn Studienwerber auf einen Platz, in Innsbruck und Graz je neun und in Linz sieben. Allerdings gehen wie bisher 75 Prozent der Studienplätze an allen Unis an Kandidaten mit österreichischem Maturazeugnis, 20 Prozent an Bewerber aus der EU und fünf Prozent an Studienwerber aus Drittstaaten.

Aufgrund der Masse an Bewerbern wickeln alle Unis den Test an externen Standorten ab - in der Bundeshauptstadt in der Messe Wien, in Graz in der Stadthalle, in Innsbruck in den Messehallen und in Linz im Designcenter. Im Schnitt erschienen in den Vorjahren rund 80 Prozent der Angemeldeten auch zum Test - für die Teilnahme am Aufnahmeverfahren waren 110 Euro zu bezahlen.

Die Studienwerber müssen wie schon in den Vorjahren die bundesweit einheitlichen Tests "MedAT-H" (für angehende Humanmediziner) und "MedAT-Z" (für Zahnmedizin-Interessenten) absolvieren. Dieser setzt sich aus einem "Basiskenntnistest" über schulisches Vorwissen aus Biologie, Chemie, Physik und Mathematik, einem Textverständnistest, einem Test über "Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten" (Zahlenfolgen, Gedächtnis und Merkfähigkeit, Figuren zusammensetzen) sowie über "Soziales Entscheiden" zusammen. In letzterem soll erhoben werden, wie in sozialen Situationen Entscheidungen getroffen und welche Überlegungen für die Entscheidungsfindung angestellt werden. Zahnmediziner müssen auch manuelle Fertigkeiten nachweisen.

Die Resultate werden voraussichtlich Mitte August vorliegen. Für die Teilnahme am Test ist eine Matura noch keine Voraussetzung - spätestens bis zur Inskription muss sie aber vorliegen.

(S E R V I C E - Informationen sowie Links zu Vorbereitungsunterlagen und Übungstests unter http://www.medizinstudieren.at)

apa.at

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