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APA-Artikel 30. Juni 2016

CH: Spitalverband H+ reicht Vorschlag zu Tarmed-Revision beim Bund ein

Der Spitalverband H+ hat die neue Struktur für den Ärztetarif Tarmed am Donnerstag beim Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) eingereicht. Die Mitglieder von H+ hatten zuvor "mit grosser Mehrheit" der neuen ambulanten Tarifstruktur zugestimmt.

Die neue Tarifstruktur von H+ war zusammen mit dem Ärzteverband FMH, den Unfallversichererern und dem Krankenkassenverband curafutura erarbeitet worden. In einer Urabstimmung lehnte die FMH das neue Tarifsystem jedoch ab, und auch curafutura sprach sich letzte Woche dagegen aus.

H+ kündigte an, der Verband setze weiterhin alles daran, dass auf den 1. Januar 2018 eine neue Tarifstruktur eingeführt werden könne. Die neue Tarifstruktur erfülle die behördlichen Vorgaben, insbesondere den Grundsatz "keine Mehrkosten bei Modellwechsel".

H+ kündigte zudem auf Ende Jahr den Tarmed-Rahmenvertrag H+/santésuisse, wie der Verband weiter bekannt gab. Damit solle der Handlungsbedarf verdeutlicht werden, heisst es in der Medienmitteilung. Es sei bekannt, dass die aktuelle Tarmed-Tarifstruktur nicht mehr sachgerecht sei.

Der derzeit geltende Tarmed-Tarif, mit dem ambulante Behandlungen abgerechnet werden, wurde vor zwölf Jahren zum letzten Mal überarbeitet. Seit 2010 ringen der Ärzteverband FMH, der Spitalverband H+, die Unfallversicherer und curafutura um eine neue Lösung.

apa.at

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