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APA-Artikel 16. Juni 2016

ÖAMTC-Flugrettung: bisher 300.000 Einsätze

Eine runde Zahl als Erfolgsbilanz vor allem für die Betroffenen: Am Mittwoch flog der in Krems/Gneixendorf in Niederösterreich stationierte Notarzthubschrauber Christophorus 2 den 300.000. Einsatz für die ÖAMTC-Flugrettung. Den Service gibt es seit 1983, als er in Innsbruck gestartet wurde.

Der Notarzthubschrauber wurde zu einem internistischen Notfall nach Pöggstall alarmiert. Flugretter Willi Welser, Notarzt Christoph Lernet und Pilot Günter Grassinger flogen die Patientin am Mittwoch ins Krankenhaus Krems. "Seit die ÖAMTC-Flugrettung im Sommer 1983 von Innsbruck aus zu ihrem ersten Einsatz startete, ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil der heimischen Notfallversorgung geworden", wurde Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, am Donnerstag in einer Aussendung zitiert.

Ob Herzinfarkt, Schlaganfall, Verkehrsunfall oder Frühgeburt – täglich stellen sich die Crews den unterschiedlichsten Herausforderungen. "Wenn es um Leben oder Tod geht, zählt für Menschen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen, meist jede Minute", erläuterte Kraxner. Durch die rasche notärztliche Versorgung direkt am Notfallort stiegen die Überlebenschancen der Patienten und auch die Wahrscheinlichkeit, das Unglück ohne Spätfolgen zu überstehen. Inzwischen ist das Netzwerk der Hilfe auf 16 Stützpunkte in ganz Österreich angewachsen. Tragende Säulen der Notfallversorgung aus der Luft seien die professionellen Teams, die organisationsübergreifend – ÖAMTC, Bergrettung, Rotes Kreuz und Wiener Rettung – Tag für Tag perfekt zusammenarbeiteten.

apa.at

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