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APA-Artikel 13. Juni 2016

Pflege: Oberhauser will Ausbildungsreform auf den Weg bringen

Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) will die überfällige Reform der Pflegeausbildung kommende Woche durch den Ministerrat bringen, berichtete das Ö1-Morgenjournal am Samstag. Der Entwurf des neuen Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes liegt bereits seit Mitte 2015 vor. Er sieht eine einheitliche dreistufige Ausbildung für Pflegekräfte und mehr Kompetenzen für Fachkräfte vor.

In Kraft treten soll die neue Ausbildung stufenweise von September bis 2024, für 2023 ist eine Evaluierung der Reform vorgesehen. Wesentliche Neuerung: Für Pflegeassistenten (derzeit "Pflegehilfe") soll es eine einjährige Ausbildung an den Krankenpflegeschulen geben, die Ausbildung zur "Pflegefachassistenz" soll insgesamt zwei Jahre dauern. Letzteres soll dann auch mehr Eigenverantwortung bringen - etwa das selbstständige Legen von Magensonden, Kathetern und Infusionen.

Für "gehobene Pflegefachkräfte" (derzeit "diplomierte Pflegekräfte") ist eine Ausbildung auf Fachhochschulniveau vorgesehen. Sie dürfen dann u.a. Medikamente weiterverordnen.

apa.at

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