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APA-Artikel 8. Juni 2016

Finanzinvestoren buhlen um Anteil an deutscher Klinikkette Schön

Finanzinvestoren liefern sich Insidern zufolge ein Bietergefecht um die deutsche Klinikgruppe Schön. Im Rennen um den Minderheitsanteil an dem Familienunternehmen seien CVC, EQT und Carlyle, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Auch ein Vermögensverwalter für wohlhabende Familien ("Family Office") sei im Rennen.

Die Klinikkette könnte insgesamt mit 1,5 Mrd. Euro bewertet werden. Schön Klinik betreibt Krankenhäuser in Bayern, Schleswig-Holstein, Hessen und Hamburg und zählt rund 9.400 Mitarbeiter. Schwerpunkte der Krankenhäuser sind Orthopädie, Neurologie und Psychosomatik. Die Eigentümer der Kette haben einen Minderheitsanteil zum Verkauf gestellt, um Mittel für eine weitere Expansion zu erhalten. 2015 erzielte der Konzern einen bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 130 Mio. Euro und einen Umsatz von 743 Mio. Euro, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht.

Die Finanzinvestoren lehnten eine Stellungnahme ab, von den Familieneignern der Schön Klinik war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

apa.at

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