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APA-Artikel 25. Mai 2016

Spitalsärzte - Tiroler Mediziner stimmten für Landesangebot

Die Ärzte der "tirol kliniken" haben mit großer Mehrheit für das mit dem Land verhandelte neue Gehaltsschema gestimmt. 79,4 Prozent der Landesärzte votierten in der von Montag bis Mittwoch durchgeführten Befragung für das Gesamtpaket, das Gehaltsaufbesserungen enthält, teilte die Ärztekammer für Tirol in einer Aussendung mit.

20,6 Prozent der Ärzte lehnten das Verhandlungsergebnis ab. "Mit der Annahme des Verhandlungspaketes durch die betroffene Ärzteschaft ist der Weg offen, die Attraktivität des Standortes 'tirol kliniken' zu steigern, obwohl uns natürlich bewusst ist, dass damit erst der Anfang geschafft ist", erklärte der Kurienobmann der angestellten Ärzte der Ärztekammer für Tirol, Ludwig Gruber. Offen sei noch die konkrete Ausgestaltung der näheren Details des Verhandlungspaketes in den einzelnen Betriebsvereinbarungen im Gehaltssystem "Alt" und "Neu".

Die Ärztekammer wies zudem darauf hin, dass es für die rund 700 Ärzte der Bezirkskrankenhäuser und des Krankenhauses Zams noch keine Lösung gebe. Es sei erforderlich, dass nach dem Abschluss der Gehaltsverhandlungen für die "tirol kliniken" nun in den peripheren Krankenhäusern umgehend Verhandlungen geführt werden, um für die Ärzte ein akzeptables Ergebnis zu erzielen. Die Ärztekammer werde die in den Bezirkskrankenhäusern und im KH Zams beschäftigten Mediziner mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.

Die schwarz-grüne Landesregierung hatte das "Gehaltssystem Neu" vergangene Woche präsentiert. Unter anderem umfasst das Paket ein höheres Einstiegsgehalt für Jungärzte, konkurrenzfähige Gehälter sowie eine zeitgemäße Abgeltung der Dienste, hatte es geheißen. Das Land werde ab 1. Jänner 2017 jährlich zusätzlich 23,7 Millionen Euro für Ärztegehälter an den drei Landeskrankenhäusern der "tirol kliniken" in die Hand nehmen.

apa.at

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