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APA-Artikel 25. Mai 2016

E-Medikation - Ärztekammer: Finanzierung durch öffentliche Hand

Die Ärztekammer hat am Mittwoch darauf aufmerksam gemacht, dass bei der E-Medikation noch Fragen der Benutzerfreundlichkeit und der Finanzierung offen seien: "Da es sich bei ELGA und E-Medikation um ein öffentliches Infrastrukturprojekt handelt, ist auch die Finanzierung der Investition, des Betriebes und des Zeitaufwandes durch die öffentliche Hand aufzubringen", forderte die Ärztekammer.

Eine gewissenhafte Auswertung des am Mittwoch im weststeirischen Bezirk Deutschlandsberg gestarteten Probebetriebs hält der Bundesobmann der niedergelassenen Ärzte und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer, Johannes Steinhart, für unverzichtbar. Die aus der Evaluierung gewonnenen Schlüsse müssten in klare Handlungsanleitungen münden. "Die Österreichische Ärztekammer wird den Prozess genau beobachten und den Erfahrungsaustausch mit allen beteiligten Partnern suchen", kündigte Steinhart in einer Aussendung an. Der Ärztekammer-Vizepräsident beharrte auch auf einer optimalen Datensicherheit und drängte auf eine ausreichende Benutzerfreundlichkeit für die Ärzte, um deren Aufwand so gering wie möglich zu halten.

Die Obfrau des ÖVP-Seniorenbundes, Ingrid Korosec, lobte die Vorreiterrolle der Steiermark mit dem Probebetrieb zur E-Medikation und forderte die Verantwortlichen in allen anderen Bundesländern auf, möglichst rasch ELGA und E-Medikation flächendeckend umzusetzen. "Es geht um die Sicherheit der Patientinnen und Patienten", so Korosec in einer Aussendung.

apa.at

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