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APA-Artikel 14. April 2016

CH: Sozial engagierte Organisationen kritisieren Fortpflanzungsgesetz

19 sozial engagierte Organisationen lehnen das revidierte Fortpflanzungsmedizingesetz ab, über das am 5. Juni abgestimmt wird. Denn es lasse eine fast schrankenlose Anwendung der Präimplantationsdiagnostik (PID) zu, kritisieren die Organisationen in einer gemeinsamen Mitteilung vom Donnerstag.

Neu dürften alle Paare, die sich für eine künstliche Befruchtung entschieden, im Reagenzglas gezeugte Embryonen genetisch untersuchen lassen, also nicht nur jene Paare mit einer schweren erblichen Vorbelastung. Die Organisationen lehnen dieses schrankenlose Aussortieren von Embryonen ab und fordern eine klare Beschränkung für diese aus ihrer Sicht ethisch fragwürdige Anwendung.

Zu den unterzeichnenden Organisationen gehören unter anderen Behindertenverbände, Patienten- und Selbsthilfegruppen sowie der Schweizerische Hebammenverband und die evangelischen und katholischen Frauenverbände.

apa.at

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