zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 13. April 2016

CH: Ärzteverbindung FMH spricht sich für Embryonen-Untersuchungen aus

Die Ärzteverbindung FMH und die Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sprechen sich für das revidierte Fortpflanzungsmedizingesetz aus, über das am 5. Juni abgestimmt wird. Damit könnten unnötige Schwangerschaftsabbrüche vermieden werden.

Das Gesetz verbessere auch die Behandlungsmöglichkeit von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch und vermindere Mehrlingsschwangerschaften, schreiben die beiden Organisationen in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Gleichzeitig setze das Gesetz aber auch klare Schranken, indem eine Präimplantationsdiagnostik (PID) nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt sei. Designer-Babys oder etwa Leihmutterschaft blieben weiterhin verboten.

Mit der PID hatte sich das Stimmvolk schon letztes Jahr befasst. Es stimmte einer Verfassungsänderung zu, welche die Voraussetzung dafür schafft. Nun geht es um die Frage, ob im Reagenzglas erzeugte Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib untersucht werden dürfen. Heute verbietet dies die PID, der Bundesrat und das Parlament wollen das Verbot aufheben.

Zur Abstimmung kommt es, weil die Gegnerinnen und Gegner das Referendum ergriffen haben.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben