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APA-Artikel 8. April 2016

Rauchverbot in Freibädern - Markierte Zonen in Salzburg

Nach einer Probephase im relativ kleinen AYA-Bad im vorigen Sommer will die Stadt Salzburg mit dem Beginn der Saison am 1. Mai heuer in allen Freibädern das Rauchen beschränken. Es darf in den Freibädern - dem Leopoldskroner Bad, dem AYA-Bad und dem Volksgartenbad - nur mehr in markierten Zonen geraucht werden, erläuterte Josef Reichl, Amtsleiter der städtischen Betriebe, im Gespräch mit der APA.

"Bis auf wenige Ausnahmen hat das Rauchverbot im vergangenen Jahr sehr gut funktioniert", sagte Reichl. Deshalb werde es ausgeweitet. Einige Raucher hätten sich zwar aufgeregt, der Großteil der Reaktionen war aber sehr positiv. Auch seit bekannt ist, dass in der heurigen Saison in allen Bädern nur mehr in markierten Bereichen geraucht werden darf, habe er viel Zustimmung erhalten. Reichl ist bei der Umsetzung des Rauchverbots auf das Verständnis der rauchenden Gäste angewiesen. Die Überwachung des Verbots sei nämlich sehr schwierig. "Im Leopoldskroner Bad sind an schönen Tagen 7.000 Badegäste", erläuterte der Amtsleiter. Die Bademeister müssten die Becken überwachen. Wenn sich jemand nicht an das Verbot hält, sind die Sanktionsmöglichkeiten gering.

Deshalb will Reichl das Rauchverbot als Appell verstanden wissen, sich an die vorgegebenen Raucherzonen zu halten. Damit das funktioniert, wurden die Raucherbereiche großzügig dimensioniert. So darf im Leopoldskroner Bad rund um das Sportbecken und im linken Bereich der Anlage geraucht werden. Rund um die Erholungsbecken und im Kinderbereich ist das Rauchen nicht erlaubt.

apa.at

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