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APA-Artikel 8. April 2016

Rauchverbot in Freibädern - Burgenlands Badegäste dürfen qualmen

Im Burgenland ist ein Rauchverbot in den Freibädern kein Thema, die Badegäste dürfen weiter auf den Liegewiesen qualmen. Aus dem Eisenstädter Rathaus hieß es auf APA-Anfrage am Freitag, dass es bis jetzt kein Rauchverbot gebe. Auch am Ufer des Neusiedler Sees, im Seebad Mörbisch, gebe es keine definierte Rauchverbotszone. "Das war auch nicht angedacht", sagte Geschäftsführer Peter Mahr.

Ähnliche Reaktionen kamen auch aus dem Mittel- und Südburgenland. Am Naturbadesee Kobersdorf (Bezirk Oberpullendorf) gebe es keine eigenen Raucher- oder Nichtraucher-Zonen. Für den Bürgermeister von Wolfau (Bezirk Oberwart), Walter Pfeiffer (ÖVP), ist ein Rauchverbot im Erlebnisbad ebenfalls "kein Thema". "Das ist nicht angedacht", sagte er zur APA.

In Niederösterreich ist in St. Pölten weder im Freibad noch an den Badeseen das Rauchen verboten, hieß es am Freitag aus dem Magistrat auf Anfrage. Dasselbe gilt für das Strandbad Klosterneuburg. Im Sommerbad der Badearena Krems werde vor dem geplanten Saisonstart im Mai ein Rauchverbot überlegt, möglich sei ein Verbot in Teilen der Anlage wie im Kinderbereich.

Im Freigelände des Thermalstrandbads der traditionsreichen Kurstadt Baden südlich von Wien gibt es zwar kein generelles Rauchverbot, aber doch räumliche Einschränkungen, die, wie erläutert wurde, durch die denkmalgeschützten Baustrukturen bedingt sind. So darf etwa auf der hölzernen Sonnenterrasse nicht geraucht werden, auch im Bereich der Kabinen ist ein Verbot ausgeschildert. Probleme mit der Einhaltung der Regeln gebe es nicht.

apa.at

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