zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 8. April 2016

Krankenkassen - WGKK-Chefin: Umverteilung sinnvoll

Die Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), Ingrid Reischl, kann die Aufregung um Zahlungen der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse (OÖGKK) in den Ausgleichsfonds nicht nachvollziehen. "Eine gewisse Umverteilung ist sinnvoll, denn sonst würde das System nicht funktionieren", bekräftigte die WGKK-Chefin im APA-Gespräch ihre Argumentation gegenüber der Kritik aus Oberösterreich.

"Der Ausgleichsfonds ist dazu da, um strukturelle Nachteile auszugleichen", so Reischl: "Das System ist auch nicht infrage gestellt." Laut WGKK-Chefin speist sich der Fonds neben Dienstgeberabgaben und Mitteln aus der Tabaksteuer aus je 1,67 Prozent der Beiträge aller GKK. Aus diesem Topf wird dann verteilt. "Oberösterreich bekommt auch Geld aus diesem Fonds, ist aber in Summe Nettozahler", betonte Reischl.

Wien versorge aber im Vergleich zu OÖ etwa mehr Arbeitslose, Flüchtlinge, HIV-Patienen oder Mindestsicherungsbezieher. Und das müsse eben ausgeglichen werden, argumentierte Reischl.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben