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APA-Artikel 6. April 2016

Wächterpreis für Recherche zu Fehlentwicklungen im Krankenhaus

Für einen Artikel zu Fehlentwicklungen in der Gesundheitspolitik erhält die Journalistin Pia Heinemann den Wächterpreis der Tagespresse. Unter dem Titel "Pauschales Versagen" beschreibe sie die negativen Auswirkungen der Fallpauschale auf Krankenhäuser, teilte die Stiftung Freiheit der Presse am Mittwoch in Bad Vilbel mit. Heinemann ist stellvertretende Ressortleiterin Wissen bei "Welt am Sonntag"/"Die Welt"/N24. Sie berichte von der Unzufriedenheit vieler Ärzte über Strukturen, die dazu führten, dass zu teuer, zu ineffizient und teilweise sogar gesundheitsgefährdend gearbeitet werde. Der erste Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.

Den mit 6000 Euro dotierten zweiten Preis erhalten Matthias Meisner, Redakteur beim Berliner "Tagesspiegel", und Alexander Schneider, Tobias Wolf und Ulrich Wolf von der in Dresden erscheinenden "Sächsischen Zeitung". Sie widmeten sich den rechtsextremen Entwicklungen und der Pegida-Bewegung in Sachsen.

Der mit 4000 Euro dotierte dritte Preis geht an Anne Kunze, Bettina Malter, Stephan Lebert und Fritz Zimmermann, die gemeinsam für die "Zeit" die Probleme des Mindestlohns recherchiert haben. Dabei stießen sie der Jury zufolge auf ein massives Auseinanderklaffen von Gesetz und Arbeitswirklichkeit. Die Preise werden am 10. Mai im Kaisersaal des Frankfurter Römers verliehen.

apa.at

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