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APA-Artikel 29. März 2016

Nationale Impfstrategie soll Gesundheit in der Schweiz verbessern

Mit einer nationalen Impfstrategie will der Bund die Gesundheit der Menschen in der Schweiz verbessern. Ziel ist, die Menschen über den Nutzen von Impfungen aufzuklären, ein gutes Impfangebot zu gewährleisten und das Engagement der für das Impfen zuständigen Akteure zu fördern.

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat die Nationale Strategie zu Impfungen (NSI) bis zum 6. Juli in eine Anhörung geschickt. Der Bundesrat wird voraussichtlich Ende Jahr über die Strategie befinden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte. Damit soll die Strategie ab 2017 umgesetzt werden können.

Erste Sondierungen für die Impfstrategie begannen in den Jahren 2011 und 2012. Schwachstellen waren namentlich die unklaren Rollen und Zuständigkeiten und der nicht immer leichte Zugang zu Impfstoffen, wie es im Entwurf für die Strategie heisst. Auch gab es Unsicherheiten über Sinn und Wirkung von Impfungen.

Impfungen gehörten zu den wirksamsten Mitteln gegen schwere Krankheiten wie Diphterie, Starrkrampf, Kinderlähmung oder Masern, schrieb das BAG. Impfstoffe und eine hohe Impfquote hätten manche dieser Krankheiten stark zurückgedrängt oder zum Verschwinden gebracht. Die Strategie soll diesen Schutz nun noch verbessern.

Sie sieht vor, dass Bund, Kantone und weitere Partner zusammenarbeiten. Laut BAG stützt sich die Strategie auf das seit Anfang Jahr geltende neue Epidemiengesetz, und sie ist eng abgestimmt auf die Strategie gegen Antibiotikarestistenzen. Denn je mehr Krankheiten durch Impfungen verhindert werden können, desto weniger Antibiotika müssen in Therapien verabreicht werden.

apa.at

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