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APA-Artikel 14. März 2016

Krankenhaus Oberwart - ÖVP Burgenland will Rechnungshof einschalten

Die ÖVP Burgenland will im Zusammenhang mit dem Neubau des Krankenhauses Oberwart den Landes-Rechnungshof (BLRH) einschalten. Sowohl die Sanierung des Altbaus als auch die Planung des Neubaus sollten geprüft werden, erklärte Rechnungshofausschuss-Obmann Christoph Wolf (ÖVP) am Montag in Eisenstadt. Die SPÖ versenke mit dem Krankenhaus-Projekt "zahlreiche Millionen Euro", so der Vorwurf der ÖVP.

2014 sei der Neubau des Krankenhauses beschlossen worden. "Die Sanierung des Altbaus hat mehrere Millionen Euro gekostet. Die Planung für die Generalsanierung hat unnötigerweise mehr als zehn Millionen Euro gekostet", stellte ÖVP-Klubobmann Christian Sagartz fest. Der Neubau werde mit 158 Millionen Euro kalkuliert. Es gebe immer noch keinen Generalplaner.

"Trotz horrender Kosten in Millionenhöhe sind konkrete Informationen über Baubeginn, Fertigstellung und andere Eckdaten des Projekts nicht verfügbar", so Sagartz. Er erwarte sich nun "eine rasche Umsetzung". Der ÖVP-Klubobmann ortete ein "Planungsdesaster": Erst sei von 80 Millionen Euro Kosten die Rede gewesen, dann von knapp über 100 Millionen. Nun werde bereits von mehr als 150 Millionen Euro gesprochen.

Wolf verlangte die Vorlage eines detaillierten Berichts mit einer Kostenaufstellung an den Landtag. Von Oberwarts Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP) kam Kritik, dass es "keine durchdachte Verkehrsstrategie" am Areal des Spitals gebe. Die Verkehrsanbindung für das neue Krankenhaus sei nicht geregelt, obwohl die Umfahrung B63a in unmittelbarer Nähe des neuen Standortes liege. Die umliegenden Straßen seien bereits jetzt schwer belastet und für ein dermaßen hohes Verkehrsaufkommen nicht geeignet, argumentierte Rosner.

apa.at

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