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APA-Artikel 10. März 2016

Selbstbehalt für Beamte 2 - Neugebauer: 35 Millionen pro Jahr

Die Halbierung des Selbstbehaltes wird die BVA rund 35 Millionen Euro pro Jahr kosten. Das hat der Obmann der BVA und Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Fritz Neugebauer, am Donnerstag der APA erläutert. Die BVA sei wirtschaftlich so solide aufgestellt, dass die Halbierung des Behandlungsbeitrages nicht nur befristet sondern auf Dauer beschlossen worden sei, betonte Neugebauer.

Laut ihrem Jahresbericht hat die BVA 2014 einen Überschuss von rund 32 Mio. Euro erzielt. Gut 69 Mio. Euro hat die BVA insgesamt mit ihrem Behandlungsbeitrag eingenommen.

Profitieren werden von dem halbierten Selbstbehalt beim Arztbesuch mehr al 800.000 Anspruchsberechtigte - sowohl Beamte als auch die sogenannten neuen Vertragsbediensteten und deren mitversicherte Angehörige.

Diskutiert habe die SVA auch das Bonus-Modell der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA), die ihren Versicherten eine Halbierung des Selbstbehaltes bei Erreichen bestimmter Gesundheitsziele anbietet. Dieses Modell sei aber zu bürokratisch und nicht immer treffsicher, meinte Neugebauer. So sei es etwa schwierig festzustellen, ob jemand tatsächlich weniger rauche oder weniger Alkohol trinke.

Neugebauer verwies darauf, dass die BVA trotzdem sehr viel Geld in Prävention stecke. Außerdem habe man in letzter Zeit sehr viel in neue Leistungen investiert. Als Beispiele nannte der BVA-Obmann, dass Kinder bis zum 27. Lebensjahr keinen Selbstbehalt zahlen müssen und dass die BVA bei der Zahnbehandlung Spitze unter allen Trägern sei.

apa.at

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