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APA-Artikel 4. März 2016

Ermittlungen gegen Ex-Kabeg-Vorständin Manegold teilweise eingestellt

Die Untreue-Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt gegen die frühere Kabeg-Vorständin Ines Manegold sind weitgehend eingestellt worden. Behördensprecher Markus Kitz bestätigte der APA am Freitag einen entsprechenden Bericht des ORF. Übrig bleibt vorerst ein Teilaspekt, es geht dabei um eine angeblich zu Unrecht ausbezahlte Abfertigung für einen Mitarbeiter.

Manegold, die unter freiheitlicher Dominanz im Land Chefin der Landesspitäler wurde, verlor kurz nach der Landtagswahl 2013 ihren Job. Sie wurde vom Aufsichtsrat wegen "schwerwiegenden Vertrauensverlusts" mit sofortiger Wirkung abberufen. Einige Zeit später folgte eine Strafanzeige der Kabeg (Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft) gegen ihre frühere Vorständin. Auf 71 Seiten fanden sich zahlreiche Vorwürfe - Sorgfaltspflichtverletzungen und freihändige Auftragsvergaben. Der Schaden soll mehrere Hunderttausend Euro betragen. Die teilweise Einstellung erfolgte aus Beweisgründen.

Die Kabeg hat sich dem Strafverfahren gegen Manegold als Privatbeteiligte angeschlossen. Sollte das Verfahren gänzlich eingestellt werden, würde die Kabeg ihre Forderungen zivilrechtlich einklagen, sagte Vorstand Arnold Gabriel gegenüber der APA. Ein arbeitsrechtliches Verfahren Manegolds gegen die Kabeg ruht bis zur endgültigen Klärung der staatsanwaltlichen Ermittlungen. Sie verlangt rund 55.000 Euro von ihrem früheren Arbeitgeber.

apa.at

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