zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 17. Februar 2016

Großeinsatz wegen Schadstoffaustritts im Wiener Wilhelminenspital

Im Wiener Wilhelminenspital ist es Mittwochfrüh zu einem Zwischenfall mit der Chemikalie Formaldehyd gekommen. Ein Behälter mit dem giftigen Stoff entpuppte sich als undicht. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot aus.

"Bei der geplanten Entsorgung von Formaldehyd in der Pathologie ist es zu einem Schadstoffaustritt gekommen", berichtete ein Feuerwehrsprecher der APA. "Es waren mehrere Behälter zu entsorgen. Zumindest ein Gebinde ist undicht und musste durch die Feuerwehr geborgen werden."

Die Einsatzkräfte trugen dabei Chemieschutzanzüge. 19 Fahrzeuge mit 80 Mann wurden aufgeboten, zudem fuhr vorsorglich die Berufsrettung Wien am Einsatzort in Ottakring vor.

"Es wurde niemand verletzt. Patienten waren zu keiner Zeit gefährdet, da der Schadstoffaustritt in der Pathologie erfolgt ist", sagte der Sprecher. Am frühen Vormittag war der Einsatz noch im Gang.

Formaldehyd kann laut Chemielexikon Allergien, Haut-, Atemwegs- und Augenreizungen verursachen. Eine Krebs verursachende Wirkung wird vermutet. Akute Lebensgefahr, etwa durch ein toxisches Lungenödem oder eine Pneumonie, besteht ab einer Konzentration von 30 Milliliter pro Kubikmeter.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben