zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 16. Februar 2016

Job-Aus für Asklepios-Obmann: Vorgesetzter erklärt sich KAV-Führung

Nach den Vorwürfen rund um die Nichtverlängerung des KAV-Vertrags von Asklepios-Gründer Gernot Rainer, er ist Lungenfacharzt am Otto-Wagner-Spital, liegt der APA ein Schreiben seines direkten Vorgesetzten, des Spital-Abteilungsleiters Otto Burghuber vor. Darin rechtfertigt er seine Entscheidung gegenüber der KAV-Führung, den Dienstvertrag mit Rainer beendet zu haben.

In dieser Stellungnahme an KAV-Generaldirektor Udo Janßen betont der Mediziner: "Unabhängig von der fachlichen Qualifikation hat es bei der für die Verlängerung eines befristeten Dienstverhältnisses notwendigen Beurteilung in diesem Fall Umstände gegeben, die einer Befürwortung der Fortsetzung des befristeten Dienstverhältnisses entgegen stehen." Weiters heißt es: "Wie bei jedem anderen Mitarbeiter auch ist für diese Beurteilung das Verhalten des Mitarbeiters in Hinblick auf die Abteilung und auf das Unternehmen insgesamt zu beurteilen."

Der KAV wollte auf APA-Nachfrage nicht näher auf die von Burghuber genannten "Umstände" eingehen. Rainer vermutet jedenfalls politische Motive hinter den Nicht-Vertragsverlängerung seitens des KAV, hatte er sich doch als Gründer und Obmann der selbst ernannten Gewerkschaft Asklepios - deren Antrag auf offiziellen Gewerkschaftsstatus wurde kürzlich abgelehnt - im Streit um das neue Arbeitszeitgesetz offen gegen die Stadt gestellt.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben